
Original Italienischer Risotto-Reis: Carnaroli & Arborio
Vom Piemont bis in die Lombardei. Entdecke die besten Reissorten für ein perfekt cremiges Risotto mit dem idealen Biss.
Reissorten im Vergleich
Risotto beginnt nicht mit Gewürzen, sondern mit der richtigen Reissorte. Es ist die Balance aus Stärke, Kornstruktur und Herkunft, die entscheidet, ob dein Risotto Tiefe entwickelt.
Unsere Auswahl stammt aus Norditalien - aus Regionen, in denen Reis seit Jahrhunderten kultiviert wird. Sorten mit Substanz, Charakter und Textur.
Carnaroli gilt als Referenz unter den Risotto-Reissorten. Das Korn ist groß, stabil und besonders reich an Amylose - jener Stärke, die für eine kontrollierte Cremigkeit sorgt.
Er nimmt Flüssigkeiten langsam auf, behält seine Struktur und verzeiht auch längere Garzeiten. Außen entsteht eine seidige Bindung, innen bleibt das Korn klar definiert.
Arborio ist die bekannteste Risotto-Sorte. Das Korn ist etwas runder und gibt beim Kochen schneller Stärke ab.
Das Ergebnis: eine ausgeprägte, cremige Textur mit weichem Kern. Ideal für klassische Risotti mit Pilzen, Safran oder Meeresfrüchten.
Vialone Nano ist kleiner im Korn, dafür intensiv in der Bindung. Besonders geschätzt in der Region Verona. Er verbindet Cremigkeit mit einer fast samtigen Oberfläche. Perfekt für fein abgestimmte Risotti, bei denen Brühe und eine Hauptzutat im Vordergrund stehen.

Norditalien: Das Terroir des Risotto-Reises
Die bedeutendsten Anbaugebiete liegen im Piemont und in der Lombardei. Das Klima der Po-Ebene, mineralreiche Böden und kontrollierte Bewässerung schaffen ideale Bedingungen für Reissorten mit Charakter.
Hier wird Reis nicht industriell gedacht, sondern als landwirtschaftliches Handwerk gepflegt. Mit klarer Herkunft und nachvollziehbarer Qualität.
Wie gelingt das perfekte Risotto?
Ein gutes Risotto entsteht nicht unter Zeitdruck.
Den Reis nicht waschen, wir wollen die Stärke, die der Reis abgibt, im Risotto behalten. Die Brühe sollte stetig heiß und nach und nach eingegossen werden. Der Schlüssel ist das gleichmäßige Rühren. Nicht hektisch, sondern mit Geduld. Dabei hilft auch das Gläschen Weißwein nebenbei. Am Ende das Risotto vom Herd ziehen und kurz ruhen lassen.
Für ein klassisches Funghi-Risotto empfehlen wir unsere getrockneten Steinpilze von Cascina Francesco

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